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    Was ist PSA – Persönliche Schutzausrüstung

    Allgemeine Anforderungen an Schutzkleidung


    Schutzkleidung kann Ihre Funktion nur dann erfüllen, wenn sie auch tatsächlich getragen wird. Daher ist es bei Schutzkleidung besonders wichtig, dass der Träger sie gerne trägt.

    Optimale Bewegungsfreiheit, angenehme Luftzirkulation und dauerhafte Maßhaltigkeit sind nur einige Punkte, die dabei helfen, dem Träger ein angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. Deswegen achten wir bei Alsco bei der Auswahl von PSA-Kleidung neben den harten Fakten, also Einhaltung  der Normen auch besonders auf die Tragbarkeit der Schutzkleidung.

    Grundsätzlich muß aber jede normierte Schutzkleidung, natürlich auch allgemeine Anforderungen erfüllen. Diese sind in der EN ISO 13688 zusammengefasst. Dabei ist zu beachten, dass diese internationale Norm nicht zur alleinigen Anwendung vorgesehen ist, sondern immer in Verbindung mit einer weiteren Norm (z.B. EN 343), die eine spezifische Leistung eines Produkts mit Schutzfunktion definiert, zum Tragen kommt. In der EN ISO 13688 sind folgende allgemeinen Anforderungen enthalten:

    • Grundsätzliche Anforderungen hinsichtlich Gesundheit und Ergonomie
    • Alterung
    • Allgemeine Größenbezeichnung
    • Kennzeichnung
    • Informationen des Herstellers

    Damit persönliche Schutzkleidung den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird, hat man sie in der PSA Verordnung (EU) 2016/426 in drei Kategorien eingestuft:

    Kategorie IKategorie IIKategorie III
    Geringe Risiken, z.B. PSA für Haushaltsarbeiten
    ✔    Witterungseinwirkungen
    PSA, die nicht Kategorie I oder III entsprechen
    ✔   Schweißarbeiten
    ✔   Arbeiten im Straßenverkehr (Warnschutz)
    Hohe Risiken, d.h. Schutz gegen tödliche Gefahren oder ernste und irreversible Gesundheitsschäden
    ✔     Schutz gegen chemische Einwirkung
    ✔     Schutz gegen Störlichtbogen

     

    Woher wissen Sie aber nun, welche Schutzausrüstung benötigt wird?

    Der Arbeitgeber ist für die Gefährdungsbeurteilung verantwortlich. In der Regel muß er, da oftmals Spezialwissen gefragt ist, Sicherheitsfachkräfte, die betroffenen Personen selbst und evtl. den Betriebsarzt zu Rate ziehen. Sind dann Art und Umfang der Gefährdungen erkannt, so ist z.B. in Bezug auf die Schutzkleidung anschließend gemeinsam festzustellen, ob sie

    1. Schutz gegenüber den erkannten Gefahren bietet, ohne selbst eine größere Gefahr mit sich zu bringen
    2. für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet ist,
    3. den ergonomischen Anforderungen und gesundheitlichen Erfordernissen der Versicherten genügt
    4. dem Träger angepasst werden kann.

    PSA Aufbereitung gehört in professionelle Hände

    Die gesetzliche Unfallversicherung schreibt in der BG-Regel BGR 189 „Benutzung von Schutzkleidung“ vor:

    • Die Schutzkleidung ist in regelmäßigen Abständen zu reinigen. Dabei sind die Informationen des Herstellers über die Reinigungsmethode, Reinigungsmittel und Waschvorschriften zu beachten. Die Schutzwirkung darf durch die Reinigung nicht herabgesetzt werden.
    • Es gibt Schutzkleidung die nach jedem Pflegezyklus nachimprägniert werden muss, wie z.B. Chemikalienschutzkleidung. Dieses kann nur unter validierten Aufbereitungsprozessen erfolgen.
    • Die Pflege von Warnkleidung erfordert diverse Anforderungen an den Pflegeprozess, Überwachung der Funktionalität von Hintergrundgewebe und Rückstrahlwert der Reflexstreifen.
    • Die Reparatur muss die normativ zugesicherte Funktionalität wiederherstellen, dazu sind nur Materialien mit gleichen Eigenschaften zu verwenden. Das ausführende Personal bedarf der Fachkunde.

    Das kann der private Haushalt nicht leisten. Deswegen vertrauen Sie auf den professionellen und langjährig erprobten Service von Alsco, damit Sie und Ihre Mitarbeiter auf die Sicherheit der PSA vertrauen können.

    Weiterführende Informationen: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0425

    Unsere PSA Kollektionen für alle Anwendungsbereiche finden Sie hier.