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Presse Aktuell


28.06.2011

Klamotten sind viel mehr als nur Klamotten

Niederlassung der ALSCO GmbH unterstützt kunstpädagogische Arbeit der Universität Leipzig

Die ALSCO-Niederlassung Merseburg spendete kürzlich
Handwerksarbeitskleidung an ein wissenschaftliches Kunstprojekt im Rahmen des Seminars
„Genderaspekt in der außerschulischen kunstpädagogischen Praxis“. Das
kunstpädagogische Werk wurde am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität
Leipzig ausgestellt. „Das Projekt lag mir von Anfang an sehr am Herzen“, erklärt
Projektleiterin Netti Kuhl. „Schön, wenn ein Unternehmen wie die ALSCO GmbH die
Umsetzung so unkompliziert möglich macht. Besonders toll war, dass alles sehr schnell
funktioniert hat. Ich habe nur kurz beschrieben, was ich gerne hätte und habe es sofort
erhalten“, lobt Projektleiterin Kuhl die Zusammenarbeit mit dem Textilservice-Unternehmen.
Der Textilriese ALSCO gilt am Markt als Erfinder der textilen Dienstleistung. Mit seinem
umfangreichen Dienstleistungsangebot konnte er sich schnell als führendes Unternehmen
am Markt positionieren. Daneben legt jede der 13 ALSCO-Niederlassungen großen Wert auf
die Verbindung zum direkten, regionalen Umfeld. „Wir bearbeiten jede Anfrage, die uns aus
dem Umkreis erreicht. Natürlich haben wir auch das Projekt von Frau Kuhl gerne
unterstützt“, so Marco Noack Niederlassungsleiter Merseburg der ALSCO GmbH. „Ganz klar
– es ist auch für uns Profis immer wieder spannend, was man mit Kleidung alles machen
kann.“
Kuhls aktuelle Arbeit konzentriert sich auf Berufe, die als besonders männlich gelten. Indem
sie die Kleidung von Straßen- oder Bauarbeitern auf neue, andere Art wieder zusammen
fügt, gibt sie dem entstehenden Kunstwerk eine eigene Funktion. „Die Patchwork-Arbeit aus
Arbeitsklamotten liegt auf der Treppe. Damit wird sie natürlich auch schmutzig“, erklärt Kuhl.
„Schmutz ist ein charakteristischer Bestandteil des rein männlichen Berufs. Die Patchwork-
Arbeit wiederum ist extrem weiblich. Neben geschlechterspezifischen Unterschieden gilt es
außerdem über das Projekt jetzt festzustellen, wie Passanten mit dem verlegten und nicht
verlegten Treppenbereich umgehen“, erklärt Kuhl. Die Kunstpädagogin möchte möglichst
bald eine zweite Ausstellung realisieren.

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